Arbeitslose Frauen,

  • die bei Beginn der Schutzfrist
    • als Bezieherinnen von Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit oder bei beruflicher Weiterbildung nach dem SGB III
    • gesetzlich krankenversichert sind und
    • deren Arbeitsverhältnis nicht während der Schwangerschaft zulässig gekündigt worden ist,

    erhalten

    • Mutterschaftsgeld
      • durch die gesetzliche Krankenkasse,
      • in Höhe des vor Beginn der Schutzfrist bezogenen Arbeitslosengeldes nach dem SGB III.

     

  • denen während der Schwangerschaft oder
  • während der Schutzfrist nach der Entbindung

    erhalten

    • Mutterschaftsgeld
    • den Arbeitgeberzuschuss
      • bis zum Ende der Schutzfrist nach der Entbindung ausgezahlt, und zwar
        • durch die gesetzliche Krankenkasse für ihre Mitglieder,
        • ansonsten durch das Bundesversicherungsamt in Bonn.

     

  • die Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II („Arbeitslosengeld II„) beziehen und
    • deshalb keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld habe,
    • denen also neben einem bestehenden Arbeitsverhältnis das ALG II nicht nur aufstockend gezahlt wurde

    erhalten

    • einen Mehrbedarf
      • in Höhe von 17% der maßgebenden Regelleistung (z. B. für Alleinstehende 60 €)
      • ab der 13. Schwangerschaftswoche
      • bis zum Entbindungstag, sowie
    • darüber hinaus auf Antrag
      • gesondert Leistungen zur Erstausstattung für Bekleidung und Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt
    • durch den örtlich zuständigen Grundsicherungsträger (Jobcenter).

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