Siche­res Spiel­zeug für Kin­der – dar­auf soll­ten Sie ach­ten!

Einer aktu­el­len Stu­die zufol­ge ist aus­ge­rech­net das Spiel­zeug für die ganz Klei­nen beson­ders häu­fig mit nega­ti­ven Schlag­zei­len behaf­tet: von unge­sun­den Schad­stof­fen über gefähr­li­che Che­mi­ka­li­en bis hin zu was­ser­lös­li­chen Far­ben sind vie­le Spiel­sa­chen für Kin­der mehr als unge­eig­net.

Doch woher sol­len Eltern, Freun­de oder ande­re Fami­li­en­mit­glie­der (u.a. Oma und Opa, Tan­te und Onkel) wis­sen, ob die im Inter­net bestell­ten Stoff­tie­re für Mäd­chen und Jun­gen unbe­denk­lich sind? Ganz ein­fach – indem Sie unse­re Tipps beim Kauf von neu­en Spiel­sa­chen beach­ten, die in den fol­gen­den Zei­len auf­ge­lis­tet wer­den.

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Kauf­tipps für siche­re Spiel­sa­chen

  • Tipp 1: Natür­lich haben Stoff­tie­re für Mäd­chen und Jun­gen wie die­se kei­ne spit­zen Kan­ten oder Ecken, an denen sich die Klei­nen ver­letz­ten könn­ten – eigent­lich dürf­te aber auch sonst kein Spiel­zeug laut EU-Spiel­zeug­richt­li­nie ent­spre­chen­de Män­gel auf­wei­sen; trotz­dem tun sie es aber. Daher soll­ten Eltern wie auch ande­re Ver­wand­te beim Kauf unbe­dingt dar­auf ach­ten.
  • Tipp 2: Auch wenn die Stoff­tie­re für Mäd­chen und Jun­gen kei­ne Ver­let­zungs­ge­fahr dar­stel­len, soll­ten sie vor dem Benut­zen gewa­schen wer­den – um mög­li­che Schad­stof­fe, die zurück­ge­blie­ben sind, noch nach­träg­lich zu ent­fer­nen. Auch ein Blick in das ein­ge­näh­te Eti­kett soll­te schon Auf­schluss dar­über geben, was in dem Spiel­zeug ent­hal­ten ist und ob man sei­nen klei­nen Lieb­ling damit belas­tet oder nicht.
  • Tipp 3: Vie­le Spiel­sa­chen sind bunt bemalt und las­sen Kin­der­au­gen auf­leuch­ten. Lei­der sind nicht alle Far­ben was­ser­dicht und kön­nen durch Spei­chel leicht abge­löst wer­den – daher dür­fen ins­be­son­de­re klei­ne Kin­der, die ger­ne alles in den Mund neh­men, nicht mit ent­spre­chen­dem Spiel­zeug in Berüh­rung kom­men.
  • Tipp 4: Man­che Eltern ent­schei­den sich des­halb für lackier­tes Spiel­zeug, das auf­grund der Schutz­schicht kei­ne was­ser­lös­li­chen Far­ben ent­hält. Den­noch sind die Spiel­sa­chen nicht weni­ger unbe­denk­lich, weil vie­le Lacke gefähr­li­che Inhalts­stof­fe ent­hal­ten – des­halb soll­te lie­ber zu Spiel­zeug gegrif­fen wer­den, das aus unbe­han­del­tem Holz besteht.
  • Tipp 5: Nicht sel­ten bestehen Spiel­sa­chen aus gepress­ten Holz­spä­nen oder Sperr­holz – die­se Mate­ria­li­en wer­den mit­hil­fe eines spe­zi­el­len Kle­bers zusam­men­ge­hal­ten. Lei­der fin­det sich in den Kleb­stof­fen nicht sel­ten das krebs­er­re­gen­de Form­alde­hyd-Gas wie­der, das für Kin­der mehr als bedenk­lich ist. Daher soll­te lie­ber auf Voll­holz gesetzt wer­den.
  • Tipp 6: Um har­te Kunst­stof­fe wie PVC geschmei­di­ger zu machen, set­zen vie­le Her­stel­ler soge­nann­te Weich­ma­cher ein – die­se düns­ten jedoch im Lau­fe der Zeit aus oder lösen sich in Fett und Flüs­sig­keit. Eigent­lich sind sie des­halb ver­bo­ten wie etwa Diethyl­he­xyl­phtha­lat, Ben­zyl­bu­tyl­phtha­lat und Dibu­tyl­phtha­lat. Den­noch las­sen sich die Weich­ma­cher hin und wie­der nach­wei­sen.
  • Tipp 7: Beson­ders beliebt sind Stoff­tie­re für Mäd­chen und Jun­gen, die auf­grund eines inte­grier­ten Elek­tro­mo­tors lus­ti­ge Kunst­stü­cke vor­füh­ren kön­nen. Den­noch darf die Span­nung nicht mehr als 24 Volt betra­gen – Eltern soll­ten daher auf das VDE-Label ach­ten. Dies ist ein Sie­gel des Ver­ban­des der Elek­tro­tech­nik, das bei sach­ge­mä­ßer Nut­zung die Sicher­heit für elek­tri­sche Spiel­zeu­ge attes­tiert.