Beim Umzug Geld spa­ren

Vie­le Müt­ter müs­sen ent­we­der vor oder nach der Geburt ihres Kin­des die Woh­nung wech­seln, da die alte Unter­kunft schnell zu klein wird. Ein Umzug ist immer mit einem finan­zi­el­len Auf­wand ver­bun­den, doch auch hier kann man Eini­ges an Geld spa­ren.

Der Deut­sche Mie­ter­bund schätzt, dass Umzie­hen­de jähr­lich meh­re­re Hun­dert Mil­lio­nen Euro ver­schwen­den, weil sie nicht alle Ein­zel­hei­ten beden­ken. Zum Bei­spiel ken­nen Vie­le gar nicht die Rech­te, die ihnen zuste­hen, Ande­re ach­ten nicht auf ent­spre­chen­de Punk­te im neu­en und alten Miet­ver­trag.

Güns­ti­ge Hel­fer fin­den

Sowohl Umzugs­un­ter­neh­men als auch Mak­ler und Ver­wal­ter bie­ten auf ihren Inter­net­prä­sen­zen zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen für die Ver­brau­cher an. Infor­mie­ren Sie sich im Vor­hin­ein über Prei­se und ver­glei­chen Sie die­se. So kön­nen Sie Unkos­ten ver­mei­den, noch bevor der Umzug über­haupt begon­nen hat.

Die kor­rek­te Kün­di­gung

Eine dop­pel­te Miet­zah­lung kön­nen Sie ganz leicht ver­mei­den. Bei unbe­fris­te­ten Miet­ver­trä­gen haben Sie näm­lich grund­sätz­lich das Recht, die alte Woh­nung mit einer Frist von drei Mona­ten zu kün­di­gen. Aller­dings muss der Ver­mie­ter dafür die unter­schrie­be­ne Kün­di­gungs­er­klä­rung bis zum drit­ten Werk­tag des Monats erhal­ten. Zeit­miet­ver­trä­ge oder Ver­trä­ge mit Kün­di­gungs­aus­schluss kön­nen hin­ge­gen nicht ganz so ein­fach auf­ge­löst wer­den, da dabei die Wirk­sam­keit der Ver­trags­klau­sel oder die Mög­lich­keit einer Nach­mie­ter­stel­lung geprüft wer­den muss.

Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren umge­hen

Eine Klau­sel über anfal­len­de Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren fin­det sich so gut wie in jedem Miet­ver­trag, aller­dings sind die­se meist völ­lig unwirk­sam. Das bedeu­tet, dass Sie als Mie­ter beim Aus­zug even­tu­ell gar nicht reno­vie­ren müs­sen. Die­se Tat­sa­che gilt unab­hän­gig von der Wohn­dau­er. Auch die Kos­ten für die Reno­vie­rungs­ar­bei­ten dür­fen nicht vom Mie­ter gefor­dert wer­den.

Rück­zah­lung der Kau­ti­on

Wenn kei­ne Ansprü­che mehr fest­ge­stellt wer­den kön­nen, ist der Ver­mie­ter ver­pflich­tet, die Miet­kau­ti­on mit Zins und Zin­ses­zins zurück­zu­zah­len. Dazu steht ihm eine kur­ze Über­le­gungs­frist zur Ver­fü­gung, in der noch even­tu­el­le Betriebs­kos­ten­ab­rech­nun­gen geprüft wer­den. Für die neue Woh­nung gilt: Die Miet­kau­ti­on darf maxi­mal drei Monats­mie­ten betra­gen. Die Miet­si­cher­heit kann man in drei Raten unter­tei­len und stück­wei­se abzah­len.

Miet­ver­trag über­prü­fen

Bevor Sie den neu­en Miet­ver­trag unter­zeich­nen, soll­ten Sie sich aus­rei­chend Zeit neh­men, um das Klein­ge­druck­te zu stu­die­ren. Am bes­ten ist es, die Ver­ein­ba­rung durch einen Mie­ter­ver­ein über­prü­fen zu las­sen, da die­ser fol­gen­de Punk­te beson­ders beach­tet:

  • Ist die Miet­hö­he rea­lis­tisch?
  • Lie­gen Miet­erhö­hungs­mög­lich­kei­ten vor?
  • Was schlie­ßen die Betriebs­kos­ten ein?
  • Wie gestal­tet sich der ener­ge­ti­sche Zustand der Unter­kunft?
  • Ist der Miet­ver­trag unbe­fris­tet?
  • Sind alle Klau­seln wirk­sam?

Soll­ten irgend­wo Unstim­mig­kei­ten vor­lie­gen, infor­miert Sie der Mie­ter­ver­ein dar­über und Sie kön­nen so den Ver­mie­ter noch mal dar­auf anspre­chen und somit even­tu­ell eine für Sie güns­ti­ge­re Ver­ein­ba­rung erwir­ken.

aed08bc07d494a5e9850f4b14adf261c - Beim Umzug Geld sparen